"Seinerzeit" zeigt Vergangenes, vor allem aber Gebäude und Orte in Tangermünde , welche es nicht mehr gibt, oder die sich im Laufe der Zeit von ihrem Erscheinungsbild wesentlich verändert haben.
Die Bilder stammen aus der Zeit zwischen 1890-1948./ (zur nächsten Seite)

 

Ein bis in den 80-er Jahren üblicher Anblick auf die Stephanskirche im Winter: Der Hafen ist zugefroren, Fischerboote liegen auf dem Eis, die Dächer sind mit Schnee bedeckt.

 

Auf der linken Straßenhälfte ragt ein Haus in die Kirchstraße hinein. Dieses Haus, welches sich gegenüber dem heutigen Exempel (diente zuletzt als Wohnhaus, heute Gaststätte im Stil einer alten Schule) befand, düfte die Hausnummer 41 besessen haben. Heute führt dort die Kirchstr. entlang.

 

Diese beiden Aufnahmen zeigen die Empore an ihrem ursprünglichen Standort - unterhalb der Schererorgel, sowie beidseitig des Mittelschiffes.
Der überwiegende Teil der Empore ist zwar erhalten, hat jedoch einen Platz im nördlichen Seitenschiff gefunden.
An der Brüstung der Empore sind Gemälde, deren Darstellungen das Alte Testament zum Inhalt haben..

 

Diese alte Ansicht zeigt den Kapitelturm (ehemals "Bergfried") noch mit seiner alten Dachform: das heutige Walmdach war zuvor ein Zeltdach (auch Turmdach genannt). Der Turm dürfte allerdings ursprünglich flach, also mit einem Pultdach abgeschlossen haben.

 

Blick vorbei am Bleichenberg über die Wiese zum Zollensteig. Die Holzschuppen gehören der Vergangenheit an. Auf Höhe dieser Wiese, bildete die Elbe bis 1885 eine Bucht, dem so genannten Helingshafen. Hier fanden die Tangermünder Schiffsmühle und Elbkähne im Winter Schutz vor Eisgang.

 

Das Tangermünder Bootshaus des altmärkischen Kanu-Clubs, unterhalb des Bleichenbergs.

 

Zwei Ansichten des Neustätter Tors.
links: das Neustätter Tor von der Außenseite mit Wachhäuschen.
rechts: Ansicht von der Stadtinnenseite. Am Fuß befindet sich ein Wohnhaus an dessen Stelle 1932 ein Durchgang geschaffen wurde, welcher um den Rundturm herumführt.

 

Dieses ehemals als Hotel genutzte Haus befindet sich an der Ecke Fritz-Schulenburg-Straße/ Bahnhofstraße.

 

Blick vom Hafendeich auf den Hafen. Unterhalb der Stadtmauer befanden sich Lagerschuppen. Der Hafen war bis um 1900 Umschlagplatz für böhmische Braunkohle. Zu dieser Zeit wurde auch noch die Flößerei auf der Elbe betrieben.

 

Blick auf den Hafen. Hier erfolgte das Be- und Endladen der Elbkähne. Über das Schienennetz waren sämtliche Industriebetriebe Tangermündes verbunden. Der Hafen selbst entstand in den Jahren 1887 bis 1889.

 

Dieses Foto von 1933 zeigt die Elbbrücke kurz vor ihrer Fertigstellung

 

Strombad Görges: "Restauration und Badeanstalt"

 

Ein Blick in das Innere des "Strandcafe' Strombad Georges"

 

 

In der linken Ecke ist ein Denkmal zu sehen, welches sich vor dem Rathaus, auf dem heutigen Boulevard-Platz befand.

 

Bei diesem und den folgenden 3 Bildern handelt es sich um alte Ansichtskarten, welche von der Tangermünder Zuckerraffinerie in Auftrag gegeben wurden. Hervor ging diese Firma aus einer im Jahre 1826 von den Tangermünder Kaufleuten Meyer und Oderich gegründeten Zuckersiederei. Unter dem Namen "Fr. (Friedrich) Meyers Sohn Aktiengesellschaft" wurde die Firma weltberühmt.
Die Zuckerraffinerie Tangermünde war bis zum Ende des 2. Weltkrieges die größte Europas, bevor sie 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht enteignet und demontiert wurde. Der Wiederaufbau des Unternehmens erfolgte nach dem zweiten Weltkrieg in Hamburg außerhalb des Zuckermarktes, nämlich in der Schokoladenproduktion - Fortgesetzt im Auftrag der Bremer Firma Hachez.
 

 

1904 entstand die Schokoladenfabrik. Die Aufnahme zeigt Frauen in der Abteilung für Verpackung von Falter-Trauben und Falter-Bouquets. Tangermünder Schokolade wurde unter dem Namen "Falter" und "Feodora" hergestellt. Die Schokoladenfabrik war ein Zweigbetrieb der Zuckerraffinerie.

 

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1890 und ist im "Photografischen Atelier Fritz Palm" entstanden. (damals Albrechtstraße 19) Wer kann mehr zu diesem und dem folgenden Bild sagen ? ? ?

 

Diese Aufnahme ist um 1910 entstanden, ebenfalls im "Photografischen Atelier Fritz Palm".

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