1000-Jahrfeier (2.-17. Septenber 1933)

Im September 1933 fand in Tangermünde bereits eine Jahrtausendfeier statt. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Tangermünde war 1009. Allerdings wird Tangermünde in einer anderen historischen äteren Quelle durch "Bischof Thietmar von Merseburg" unter dem Namen " Tongere muthi" erwähnt. Dass dies allerdings tatsächlich 933 war, lässt sich nicht nachweisen und ist höchst unwahrscheinlich. Dies trägt immerhin der Behauptung Rechnung, dass bereits zu dieser Zeit ein stadtähnliches Gebilde mit Marktgemeinde bestand. Fest steht, dass Hitler die Geschichte etwas umgeschrieben hat, um ein tausendjähriges Spektakel mit Schwedensturm zu inszenieren.

Von der Stadt herausgegebene Ansichtskarte anlässlich des Jubiläums

Anlässlich der Tausend-Jahrfeier gab Gustav Netzel eine Postkarte in Auftrag, auf welcher seine Bäckerei, ausgestattet mit entsprechendem Fahnenschmuck, abgebildet ist. Die Bäckerei wurde bereits vor der Wendezeit geschlossen. Das Haus in der Ulrichsstraße mit der Hausnummer 14 dient heute als Wohnhaus.

Vorderseite (dieser Ansichtskarte vergrößern)
Rückseite

 

Die Stadt im Festschmuck:

Aus dem großen Freilichtfestspiel "Der Schwedensturm":
Die Schweden kommen:
Flüchtende Einwohner:
Menschenmassen in der Stadt:
Die Übergabe der Stadt: