Das Notgeld von Tangermünde

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Das Rathaus mit seiner prächtigen 24 m hohen Schauwand ist um 1430 errichtet worden.Der quergerichtete Baukörper mit der Gerichtslaube wurde 50 Jahre später angebaut.

Die Nicolaikirche ist um 1200 errichtet worden.Dieser Romanische Feldsteinbau wird seit Ende des 16.Jahrhunderts für profane Zwecke genutzt.Heute dient sie als sehr gemütliche Kneipe im mittelalterlichen Stil.
Beim Schrotturm handelt es sich um einen ehemaligen Wehrturm der Stadtbefestigung. 1825 wurde dieser auf 47 m erhöht.

Das Neustädter Tor gehört zu den schönsten mittelalterlichen Toranlagen im norddeutschen Raum.Der rechteckige Turm wurde um 1300 erbaut.Der Rundturm und der Mittelbau entstanden um 1450.

Über dem Torbogen sind 1897 folgende Wappen aufgemalt worden(von links beginnend):

-preußischer Königsadler

-Reichsadler des Bismarkreiches mit dem aufgelegten Hohenzollernschild

-Tangermünder Adler

-Adler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

-Brandenburgischer Adler

Das Dominikanerkloster wurde 1438 gegründet . Mit Einführung der Reformation(1517), die sich in Tangermünde erst 1538 durchsetzte, wurde es aufgelöst.
Der "Buhnenkopf" ist im 17. Jahrhundert errichtet worden und erhielt diese Bezeichnung weil er in die Straße hineinragt wie ein Buhnenkopf - der Uferbefestigung an der Elbe.Das inzwischen neu errichtete Gebäude diente als Sitz der Touristinformation, welche aber mittlerweile umgezogen ist und sich nun auf dem Markt befindet.
Bei den Putinnen handelt es sich um zwei Türme, die auf der Stadtmauer stehen.Der westliche Turm schützt eine Treppe die den Zugang zur Stadt gewährleistet. Der Östliche diente als Bürgergewahrsam.
 
Die Stadtmauer entstand um 1300. Im 18. und 19. Jh. wurden umfangreiche Erneuerungsarbeiten vorgenommen. Die ursprüngliche Wirkung der Gesamtanlage ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben.
Der Steigberg (Steigbergtreppe) führt hinauf zur Stadt. Die Treppe wurde mit einem Wehrturm umbaut.
Durch die Roßfurt gelangt man über einen 100 m langen Hohlweg hinauf in die Stadt.Bis ins 19. Jahrhundert bildete sie die einzige Zufahrt zur Stadt von der Elbseite her.Das Elbtor wurde im 15. Jahrhundert errichtet. An der linken Seite des Torbogens befindet sich eine Meßlatte mit den Höchstwasserständen der vergangenen Jahrhunderte.
Von dem Hühnerdorfer Tor, einer ursprünglichen Doppeltoranlge, ist nur noch der 24 m hohe Wehrturm des Haupttores erhalten. Der untere Teil wurde um 1300 errichtet. Um 1460/70 erfogte der Weiterbau des Turmes in achteckiger Form.
Das Haus mit der Nummer 5 in der Schloßfreiheit(ehemalige Burgmannsiedlung) ist das älteste Wohnhaus der Stadt. Das Untergeschoß stammt aus dem Jahre 1543, das obere Geschoß ist im 17. Jahrhundert errichtet.Die Tangermünder Burg als Residenz der Markgrafen und Kurfürsten werden in dem eingerichteten Museum dargestellt.
Um 1480 wurde zur zusätzlichen Sicherung der Burganlge dieser Turm errichtet.Im 18. Jahrhundert baute man Gefängniszellen ein, die Ihm den Namen Gefängnisturm gaben.Erst 1912 wurde das Kegeldach aufgesetzt.
Der Kapitelturm, der ursprünglich Bergfried hieß, erhielt seinen zweiten Namen da er als Getreitespeicher für die Einkünfte des Berliner Domkapitels diente. Er erreicht eine Höhe von 50m, aus der man die Elbe in beide Richtungen gut beobachten konnte. Das oberste Geschoß wurde 1903 wieder hergestellt. Als Vorlage diente ein Kupferstich von M. Merian. Der Turm dürfte jedoch einst mit einer Plattform abgeschlossen haben.
Das einzige erhaltene Gebäude im Inneren des Burghofes ist die Kanzlei aus dem 14. Jahrhundert.Sie diente einst als Tanzhaus.Im 17. Jahrhundert wird in ihr eine Schreiberei erwähnt.

Das von Kaiser Karl IV. erbaute Schloß wurde 1640 von schwedischen Truppen zerstört. Das jetzt existierende Gebäude wurde um 1700 unter dem preußischen König Friedrich I. erbaut, diente zu DDR-Zeiten als Kinderkrankenhaus und wird heute als Hotel genutzt.

Das Denkmal Kaiser Karl IV. ist im Jahre 1900 von Kaiser Wilhelm II. der Stadt als Geschenk übergeben worden.

Das Standbild Kurfürst Frierich I. aus dem Hause Hohenzollern ist 1912 aufgestellt. Die Hohenzollern residierten in Tangermünde bis sie Mitte des 15. Jahrhunderts ihren Sitz nach Berlin-Cölln verlegten.

 
Die Elisabethkapelle gehörte ursprünglich zum gleichnamigen Hospital, welches jedoch dem Stadtbrand im Jahre 1617 zum Opfer fiel. Ende des 17. bis ins 19. Jahrhundert wurde sie als Salzlager zweckentfremdet und wird heute noch im Volksmund Salzkirche genannt.Seit 1997 wird sie als Ausstellungs- und Konzerthalle genutzt.